Brinner

Letzte Woche bin ich schon am Donnerstag mächtig steil gegangen (wir hatten mal wieder einen Ausstand, diesmal aber nicht im Besprechungsraum, sondern im Brauhaus, was natürlich dazu einlädt, etwas länger zu bleiben, und danach noch in die nächstbeste Kneipe weiterzuziehen), und zwar richtig steil, Freitag war dann entsprechend nicht so toll (vor allem die Bahnfahrt zur Arbeit war ziemlich hart)… Das hatte aber den Vorteil, daß ich zumindest am Samstag schon recht pünktlich fit war und mich dem Abenteuer Feinstaubplakette widmen konnte. Obgleich diese Erfindung vollkommen aberwitzig ist und boykottiert gehört, brauchte ich die einigermaßen dringend, denn nächste Woche muß ich mit dem Auto zur Arbeit, weil wir danach direkt nach Frankfurt fahren. Dort nehme ich nämlich, wie schon mal vage angekündigt, zusammen mit ein paar Kollegen am JPMorgan Chase Corporate Challenge, dem größten Laufereignis der Welt mit weit über 60.000 Läufern, teil! Wer Lust hat, darf mich gerne ab 19:30 Uhr anfeuern. 🙂 Hat mich übrigens mehrere Anläufe gekostet, um an diese dämliche Plakette zu kommen. Danach stand noch Kultur auf dem Plan, ich habe es endlich ins Museum Ludwig geschafft. War zwar ganz okay, aber entgegen meines Stadtführers meiner Ansicht nach nicht unbedingt ein Highlight – im Gegensatz zum Wallraf-Richartz-Museum, in dem mich die Impressionismus-Sonderausstellung regelrecht begeistert hat, und das, obwohl ich ja sonst mit Kunst nicht unbedingt viel am Hut habe. Dort war ich dann gestern, und anschließend mal wieder im Park, wo ich das Hörbuch von „Millionär“ von Tommy Jaud gehört habe, super lustig und empfehlenswert!!
Jetzt geht’s schon so langsam auf Zimmersuche, kann ja leider nur bis Ende Juli in meinem Zimmer in Kalk bleiben. Habe heute schon das erste Zimmer angeschaut, so richtig begeistert bin ich aber noch nicht… Ich empfehle allen potentiellen Besuchern, möglichst bald zu kommen, allein schon aus Platzgründen, ein so großes Zimmer wie jetzt wird das nächste wohl nicht sein, insbesondere auch damit ich mich langsam wieder auf die Größe meines Zimmerchens in Gießen einstellen kann.
Ach, fast hätte ich es ja vergessen, ich hatte mal wieder eine Audition! Bei einer relativ coolen Band… Ob ich da Chancen habe, kann ich nicht so genau abschätzen, ist halt etwas doof (vor allem auch für die Band), daß ich erst mal nur vorübergehend hier bin. Hinzu kommt noch, daß sie noch keinen Schlagzeuger haben. Dafür ist aber der von Sub7even ein Kumpel vom Sänger, wie ich zufällig und natürlich mit einiger Begeisterung erfahren habe.
Ganz anderes Thema: Während „Brunch“, die Mischung aus „Breakfast“ und „Lunch“, ja mittlerweile an jeder Ecke zu haben ist, könnte der neuste Trend „Brinner“ – eine Mischung aus „Breakfast“ und „Dinner“ – heißen. Fand ich jedenfalls, als ich das kürzlich zufällig gehört habe, sehr lustig. Würde ich natürlich sofort ausprobieren, aber mein Pancake-Pulver ist alle. 🙁

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