Hier Wirtz immer besser

So was hab ich ja noch nie erlebt! Heute war mal wieder Live-Musik angesagt, wie ja schon mal angekündigt Daniel Wirtz (Sänger von Sub7even) mit seinem Solo-Projekt im Luxor. Da der Beginn für 19:30 Uhr angekündigt war und mich die Vorband nicht sonderlich interessiert hat, und ich nach einigem Zögern (es sah nach Regen aus (ok, das ist ein schlechtes Argument), sollte 15 Euro kosten (was ich für einen Künstler dieser Bekanntheit schon recht viel finde), und das Album hat mich längst nicht so begeistert wie Sub7even) dann gegen zwanzig nach acht da war, was ja eigentlich recht früh ist, zumal für Kölner Verhältnisse, gab’s dann direkt eine Überraschung: Daniel stand mit dem letzten Song auf der Bühne, ich bin ohne Eintritt reingekommen. 🙂 Ich hatte aber tierisches Glück, da das Publikum dermaßen abging, daß es sich mit drei Zugaben nicht zufrieden gab und dann ein Lied nochmal gespielt werden mußte – zu meinem Glück mein Lieblingslied. Aber war auf jeden Fall ein krasses Erlebnis nach dem letzten Konzert, was in einem Kellerloch und vor gerade mal einer Hand voll Zuhörer stattfand, die zudem überhaupt nicht abgegangen sind.
Bevor hier böse Kommentare kommen, daß ich der Livemusikszene geschadet habe (denn ich hab ja weder Eintritt gezahlt noch was getrunken), kann ich berichten, daß ich immerhin noch ein überteuertes T-Shirt gekauft habe.
Auch sonst war heute ein guter Tag – ich habe nämlich nach einigem warten endlich meinen neuen Lieblingsfilm (den ich aber dank YouTube wahrscheinlich schon komplett gesehen habe, siehe frühere Einträge) auf DVD…
Köln gefällt mir übrigens immer besser!

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