Wenn ich meinen gesamten Urlaub am Anfang genommen hätte, …

…wäre morgen mein erster Tag.
Nachdem ich ja jetzt schon ein paar Arbeitstage hinter mich gebracht habe, ist es mal wieder an der Zeit für einen kurzen Bericht. Um genau zu sein war heute mein achter Tag; das ist auch genau die Anzahl meiner Urlaubstage. Das ist verdammt wenig, aber zum einen bin ich hier ja schließlich nicht zum Urlaub machen und zum anderen wird die Zeit bis Ende August wahrscheinlich eh recht schnell vergehen, und danach habe ich ja wieder ein bißchen frei. 😉

Vom Praktikum kann ich noch gar nicht so viel sagen. Bis jetzt hat meine Arbeit noch nicht so richtig zu irgendwelchen Ergebnissen geführt, da ich mich immer noch einlesen muß. Teilweise ist es nicht sonderlich interessant, ziemlich BWL- und Jura-lastig, aber das scheint trotzdem relativ wichtig zu sein für unsere Arbeit (übrigens sind alle meiner Kollegen Mathematiker). Daneben durfte ich immer mal wieder ein paar Berechnungen durchführen und die Ergebnisse vergleichen, sicherlich nicht die spannenste Aufgabe, die man sich vorstellen kann, aber zumindest mal was anderes als immer nur Lesen.
Die Kollegen sind aber, wie ich ja schon berichtet habe, alle total nett. Gleich am zweiten Tag sind schon einige von uns nach der Arbeit zusammen ins Brauhaus…

Vom Leben in Köln gibt’s auch erschreckend wenig zu erzählen bis jetzt (aber das kommt noch, versprochen!). Am Wochenende war das Wetter ziemlich bescheiden, so daß ich nur mal kurz zur Uni gefahren bin. Als Ausgleich zum stundenlangen Sitzen habe ich mir nämlich ein paar Hochschulsportangebote rausgesucht, für die man als Student einer Hochschule außerhalb Kölns einen Gastausweis braucht. Abends bin ich dann mit meinem Onkel, der seit einigen Jahren in Köln arbeitet, losgezogen, in die Südstadt. Es war erstaunlich wenig los (insbesondere für einen Samstag Abend), was aber vielleicht auch am Regen lag.
An den restlichen Abend habe ich mich leider oft bloß vor den Fernseher gelegt, mußte mich doch erst mal an das Arbeiten gewöhnen (auch wenn ich mich ja noch nicht über zu viel Streß beklagen kann :-)). Dienstag und gestern war ich dann aber schon mal beim Sport, Dienstag beim HipHop/Funk-Dance, gestern beim Power-Fitness (jetzt weiß ich auch, warum das so heißt, das war definitiv viel zu hart, aber wenigstens habe ich trotzdem nicht allzu viel Muskelkater). Die Auswahl ist nicht mehr so groß, wenn ich als Randbedingungen setze, daß ich direkt nach der Arbeit hingehen können muß (zwischendurch heim lohnt nicht und während der Arbeitszeit fällt ja logischerweise auch flach) und es nicht gerade eine typische Mädchensportart (wie Yoga usw.) sein soll. Letzteres wird übrigens schwierig, die Frauenquote ist auch in den von mir ausgesuchten Kursen sehr hoch (>90%!), was mich aber natürlich auch nicht stört. 🙂

Das war’s erstmal wieder. Heute werde ich mal nicht fernsehen, vielleicht mache ich mal ein bißchen Musik. Übrigens hat sich, aber das wissen die meisten wahrscheinlich schon, meine Band mittlerweile aufgelöst. Das war aber schon seit längerem zu befürchten, also gebt nicht meinem Praktikum die (alleinige) Schuld. 🙂
Ach so, irgendwann wird’s hier auch hoffentlich wieder Bilder geben…

Kommentieren