Recycling

Seit letzter Woche hat sich mal wieder einiges ereignet.
Donnerstag waren wir bei Aldi (juchu, da haben wir Spekulatius gekauft! Weihnachtsstimmung kam aber noch nicht so recht auf, denn es war noch mal richtig warm, um die 25°C; jetzt ist es aber wieder deutlich kälter) und Toys’R’Us (wollte dort der Sängerin von meiner Band was besorgen, war aber leider nur teilweise erfolgreich).
Freitag waren wir mit dem Deutschclub im „Lasertron“. Das ist ein Spiel so ähnlich wie Paintball, wobei man sich nicht mit Farbe beschießt, sondern mit Laserpistolen. Während das in Deutschland bestimmt wegen potentieller Gewaltverherrlichung verboten ist, spielen das hier sogar die ganz kleinen Kiddies. Wer sich darunter immer noch nichts vorstellen kann: Man bekommt eine Art Umhang, auf dem sich Sensoren befinden sowie eben eine Laserpistole, mit der man auf die Sensoren der Spieler des anderen Teams schießen muß. Das ganze dauert jeweils knapp 8 Minuten, und nach 4 Spielen ist man total erschöpft. Nach einer Pause haben wir nochmal 4 Spiele gespielt, und hatten dann echt genug.
Und gestern schließlich hab ich mich mal mit nem amerikanischen Kommilitonen verabredet. Wir waren erst bowlen, was ich vorher noch nie gemacht habe, aber auch ziemlich viel Spaß macht; ich war aber ziemlich schlecht, wobei ich durchaus einige Strikes bzw. Spares hatte, dafür dann aber auch mehrmals hintereinander gar nix. Danach waren wir noch bei besagtem Kommilitonen zu Hause, das war auch mal ein sehr interessantes Erlebnis; jetzt habe ich endlich mal eine typische amerikanische Familie kennengelernt, sehr typisch in der Tat, genauso wie im Film (wobei auch das Bowling genauso war, wie ich mir das anhand von Filmen vorgestellt habe): Die Haustür führt direkt ins Wohnzimmer (ich weiß nicht, ob es noch eine andere Haustür gibt, habe jedenfalls keine gesehen), wobei das „Wohnzimmer“ und die restlichen Räume fließend ineinander übergehen. Im Regal stehen natürlich einige christliche Bücher und kitschige Figuren, und der Vater hat sich gleich als „Hi, I’m Gary“ vorgestellt. Natürlich haben sie darauf bestanden, daß ich zum Essen bleibe, und natürlich gab es Fast food (Hamburger). 🙂

Es wird auch mal wieder Zeit für einen kurzen Bericht, was so in der Uni abgeht: In HoM sind wir mittlerweile bei Euler angelangt, und wie ich einigen schon geschrieben habe, haben wir zu meiner Freude auch bewiesen, daß


Ansonsten gibt’s eher nicht viel interessantes zu berichten, die HoM-Hausaufgaben haben es mal wieder in sich (beim letzten Blatt hab ich nur 8/21 Punkte bekommen, bin aber grad zu faul, das hochzuladen), außerdem ist am Freitag das zweite Paper fällig, wobei ich, obwohl ich es mir fest vorgenommen hatte, nicht mal angefangen, geschweige denn ein Thema gefunden habe (dafür habe ich aber schon ca. 1/3 des aktuellen Blattes gelöst). In der letzten Philosophieklausur habe ich erwartungsgemäß versagt, es ging um Aristoteles, ich habe sie zwar noch nicht wieder, aber diesmal nur eine Seite geschrieben und nur die Hälfte der Fragen beantwortet. Nun, ich habe zwar schon einige positive Überraschungen erlebt, aber da wird wohl nix bei rauskommen. Auch egal. In Zahlentheorie werde ich mich wohl beschweren, denn ich habe nur 24 von 25 Punkten auf meine Hausaufgaben bekommen, obwohl ich mir am meisten Mühe gegeben habe und alle möglichen Deppen, die nur bei mir abgeschrieben haben, mehr bekommen haben. Und die Klausur wird wohl auch ungerecht bewertet, was daran liegt, daß ich eine Definition nicht wußte, bzw. die aus der Vorlesung verwendet habe, die aber falsch war. Mein Ziel, mehr Punkte zu bekommen, als erreichbar sind, rückt damit in nahezu unerreichbare Ferne, zumal es noch eine große Hürde, nämlich eine Präsentation (auf englisch logischerweise), zu überwinden gilt. Ich werde über befreundete Zahlen sprechen, wobei ich da noch nicht so viel Ahnung habe bis jetzt. Hab mir aber das Thema ausgesucht, weil wir da neulich schon mal was für HoM beweisen sollten, und hab mir gedacht, daß ich das dann schon mal recyclen kann, auch wenn letzteres in den USA ja eher unpopulär ist.

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