Archiv für Juni 2008

Domblick

Dienstag, 24. Juni 2008

Hier mal wieder ein kurzer Zwischenbericht aus Köln!
Zwischenzeitlich war ich wie glaube ich schon mal angekündigt für einen Tag in München, weil die Projektleiterin meines Hauptprojekts dorthin gewechselt ist. Da es an einem Montag war (letzte Woche, um genau zu sein), habe ich die Gelegenheit genutzt und bin schon einen Tag früher hingeflogen. Richtig gelohnt hat sich das zwar nicht, da ich ja so den Nachteil von aufgegebenem Gepäck hatte, aber als Vorteil nur einen halben Tag in München zur freien Verfügung. Leider war auch noch ziemlich schlechtes Wetter. Da ich ja aber schon öfters in München war, konnte ich eh auf das Touri-Programm verzichten. So war ich eigentlich nur in der Neuen Pinakothek (bin irgendwie auf einem Kunsttrip in letzter Zeit) und bin ein bißchen umhergelaufen und -gefahren. Dank meiner Vorbereitung in Form vom Stöbern in sämtlichen Stadtführern am Tag zuvor hat das auch ganz gut geklappt. Die Bilder sind allerdings wetterbedingt nicht sonderlich gut geworden.
Mittwoch habe ich dann anläßlich meines Bergfestes ein paar Törtchen mitgebracht (die waren nicht ganz billig, dafür aber sehr lecker und sind glaube ich auch gut angekommen). Jetzt ist schon über die Hälfte meiner Zeit hier herum, ging ganz schön schnell, und die zweite Hälfte geht ja sowieso immer schneller, das hat mir auch ein ehemaliger Praktikant bei uns im Büro aus Erfahrung bestätigt.
Inhaltlich ist jetzt sogar ein kleines mathematisches Problem aufgetaucht, eigentlich nicht schwer, aber ich habe das glaube ich schon wieder vergessen und mich damit vorsichtshalber schon mal an einen Kommilitonen aus Gießen gewandt. 🙂
Das Wochenende war eher ruhig, eigentlich war ich für Freitag zum Kickern und für Samstag mit nem Kumpel vom Hochschulsport verabredet, aus beidem ist aber kurzfristig leider doch nichts geworden.
Ah, das beste habe ich ja noch gar nicht erzählt… Ich habe jetzt endlich ein neues Zimmer gefunden! War gar nicht so einfach, ich hatte zunächst einige eher üble Ecken von Köln gesehen (dabei gilt doch eigentlich Kalk als Ghetto) und Zimmer, die am Ende Kölns lagen. Im August wohne ich dann in der Südstadt, nahe am Rhein, nahe an der Stadtbahn (die dann sogar direkt zu meinem Praktikum durchfährt) und habe sogar Domblick!! 😉
So, das war“s erst mal wieder für“s erste.

JPMCCC

Freitag, 13. Juni 2008

Wie angekündigt war ich am Mittwoch mit zwei Kollegen beim JPMorgan Chase Corporate Challenge in Frankfurt. Die Fahrt hat sich echt gelohnt, war wirklich ein beeindruckendes Ereignis. Etwas schade war, daß man von unten aus gar nicht so richtig überblicken konnte, wie es aussieht, wenn über 70.000 Läufer quer durch Frankfurt laufen.

Zieleinlauf

Wer das ganze für eine Fotomontage hält oder Langeweile hat, kann sich auch den Zieleinlauf als Video anschauen; ich bin bei 28:27 ins Ziel gelaufen. Da ich erst bei 1:57 gestartet bin, macht das also eine Laufzeit von 26:30 Minuten für die 5,6km. Bin ganz zufrieden damit, aber wenn ich nochmal die Gelegenheit bekomme, an einem zukünftigen Chase-Lauf teilzunehmen, will ich das natürlich noch steigern. 😉

Ansonsten gibt es eigentlich gar nicht so viel neues. Letztes Wochenende war eine meiner Mitbewohnerinnen aus Gießen zu Besuch, wir waren in einem ziemlich coolen Club, wo ich sicherlich nicht das letzte mal gewesen sein werde… Dieses Wochenende ist in Kalk Straßenfest, ist aber genauso schlecht wie ein drittklassiges Dorffest und wegen des schlechten Wetters auch nicht sonderlich gut besucht, was mich als vom Lärm geplagten Anwohner natürlich nicht stört. Sonntag muß ich es eh nicht mehr ertragen, da ich dann nach München fliege, geschäftlich sozusagen, weil ich mich Montag mit meiner Projektleiterin treffe (sie ist kürzlich nach München gewechselt). Nächste Woche feiere ich dann „Bergfest“; jetzt ist schon ziemlich genau die Hälfte meiner Zeit in Köln vorbei.

Brinner

Montag, 2. Juni 2008

Letzte Woche bin ich schon am Donnerstag mächtig steil gegangen (wir hatten mal wieder einen Ausstand, diesmal aber nicht im Besprechungsraum, sondern im Brauhaus, was natürlich dazu einlädt, etwas länger zu bleiben, und danach noch in die nächstbeste Kneipe weiterzuziehen), und zwar richtig steil, Freitag war dann entsprechend nicht so toll (vor allem die Bahnfahrt zur Arbeit war ziemlich hart)… Das hatte aber den Vorteil, daß ich zumindest am Samstag schon recht pünktlich fit war und mich dem Abenteuer Feinstaubplakette widmen konnte. Obgleich diese Erfindung vollkommen aberwitzig ist und boykottiert gehört, brauchte ich die einigermaßen dringend, denn nächste Woche muß ich mit dem Auto zur Arbeit, weil wir danach direkt nach Frankfurt fahren. Dort nehme ich nämlich, wie schon mal vage angekündigt, zusammen mit ein paar Kollegen am JPMorgan Chase Corporate Challenge, dem größten Laufereignis der Welt mit weit über 60.000 Läufern, teil! Wer Lust hat, darf mich gerne ab 19:30 Uhr anfeuern. 🙂 Hat mich übrigens mehrere Anläufe gekostet, um an diese dämliche Plakette zu kommen. Danach stand noch Kultur auf dem Plan, ich habe es endlich ins Museum Ludwig geschafft. War zwar ganz okay, aber entgegen meines Stadtführers meiner Ansicht nach nicht unbedingt ein Highlight – im Gegensatz zum Wallraf-Richartz-Museum, in dem mich die Impressionismus-Sonderausstellung regelrecht begeistert hat, und das, obwohl ich ja sonst mit Kunst nicht unbedingt viel am Hut habe. Dort war ich dann gestern, und anschließend mal wieder im Park, wo ich das Hörbuch von „Millionär“ von Tommy Jaud gehört habe, super lustig und empfehlenswert!!
Jetzt geht’s schon so langsam auf Zimmersuche, kann ja leider nur bis Ende Juli in meinem Zimmer in Kalk bleiben. Habe heute schon das erste Zimmer angeschaut, so richtig begeistert bin ich aber noch nicht… Ich empfehle allen potentiellen Besuchern, möglichst bald zu kommen, allein schon aus Platzgründen, ein so großes Zimmer wie jetzt wird das nächste wohl nicht sein, insbesondere auch damit ich mich langsam wieder auf die Größe meines Zimmerchens in Gießen einstellen kann.
Ach, fast hätte ich es ja vergessen, ich hatte mal wieder eine Audition! Bei einer relativ coolen Band… Ob ich da Chancen habe, kann ich nicht so genau abschätzen, ist halt etwas doof (vor allem auch für die Band), daß ich erst mal nur vorübergehend hier bin. Hinzu kommt noch, daß sie noch keinen Schlagzeuger haben. Dafür ist aber der von Sub7even ein Kumpel vom Sänger, wie ich zufällig und natürlich mit einiger Begeisterung erfahren habe.
Ganz anderes Thema: Während „Brunch“, die Mischung aus „Breakfast“ und „Lunch“, ja mittlerweile an jeder Ecke zu haben ist, könnte der neuste Trend „Brinner“ – eine Mischung aus „Breakfast“ und „Dinner“ – heißen. Fand ich jedenfalls, als ich das kürzlich zufällig gehört habe, sehr lustig. Würde ich natürlich sofort ausprobieren, aber mein Pancake-Pulver ist alle. 🙁