Archiv für Mai 2008

Strandurlaub

Samstag, 24. Mai 2008


Ich komme gerade vom „Strandurlaub“ zurück. Zwar ist es nicht ganz so, wie es sich anhört – ich habe mein verlängertes Wochenende (gestern habe ich Urlaub genommen) nicht dazu genutzt, nach Malle zu fliegen -, aber ein bißchen wie Sommerurlaub hat es sich im Rheinpark trotzdem angefühlt; das Meeresrauschen konnte der Rhein ganz gut imitieren. 🙂

Es gibt übrigens tatsächlich einen richtigen Sandstrand am Rhein, der kostet allerdings 4? (Mindestverzehr), und da steht dann auch ein Liegestuhl neben dem anderen…

Hier Wirtz immer besser

Freitag, 16. Mai 2008

So was hab ich ja noch nie erlebt! Heute war mal wieder Live-Musik angesagt, wie ja schon mal angekündigt Daniel Wirtz (Sänger von Sub7even) mit seinem Solo-Projekt im Luxor. Da der Beginn für 19:30 Uhr angekündigt war und mich die Vorband nicht sonderlich interessiert hat, und ich nach einigem Zögern (es sah nach Regen aus (ok, das ist ein schlechtes Argument), sollte 15 Euro kosten (was ich für einen Künstler dieser Bekanntheit schon recht viel finde), und das Album hat mich längst nicht so begeistert wie Sub7even) dann gegen zwanzig nach acht da war, was ja eigentlich recht früh ist, zumal für Kölner Verhältnisse, gab’s dann direkt eine Überraschung: Daniel stand mit dem letzten Song auf der Bühne, ich bin ohne Eintritt reingekommen. 🙂 Ich hatte aber tierisches Glück, da das Publikum dermaßen abging, daß es sich mit drei Zugaben nicht zufrieden gab und dann ein Lied nochmal gespielt werden mußte – zu meinem Glück mein Lieblingslied. Aber war auf jeden Fall ein krasses Erlebnis nach dem letzten Konzert, was in einem Kellerloch und vor gerade mal einer Hand voll Zuhörer stattfand, die zudem überhaupt nicht abgegangen sind.
Bevor hier böse Kommentare kommen, daß ich der Livemusikszene geschadet habe (denn ich hab ja weder Eintritt gezahlt noch was getrunken), kann ich berichten, daß ich immerhin noch ein überteuertes T-Shirt gekauft habe.
Auch sonst war heute ein guter Tag – ich habe nämlich nach einigem warten endlich meinen neuen Lieblingsfilm (den ich aber dank YouTube wahrscheinlich schon komplett gesehen habe, siehe frühere Einträge) auf DVD…
Köln gefällt mir übrigens immer besser!

So macht das keinen Spaß

Mittwoch, 7. Mai 2008

Aus aktuellem Anlaß muß ich mal wieder darauf hinweisen, was für ein Segen das Nichtraucherschutzgesetz ist, und dazu auffordern, sich jeglicher Lockerung entschieden entgegenzusetzen! Hier muß man noch bis Juli auf saubere Luft warten, was immer wieder sehr ekelhaft ist. Während es in Restaurants natürlich besonders stört (vor allem, wenn man dann im Büro nach der Mittagspause nach Rauch stinkt und nichts dagegen tun kann), finde ich es in Kneipen und Clubs noch schlimmer (weil dort natürlich mehr geraucht wird). Ich war ja heute bei nem Konzert, was ich nur schwerlich genießen konnte, weil ich mich die ganze Zeit über den ekelhaften Gestank aufregen mußte (und glaubt mir, so mancher Schweißgeruch, den man in zukunftsweisenderen Bundesländern in Clubs mitunter vernimmt, ist viel angenehmer)…
In diesem Sinne gute Nacht!

Fritieren geht über studieren

Sonntag, 4. Mai 2008

Schon wieder ist eine Woche vergangen… Allzu viel berichtenswertes passiert ist eigentlich nicht, trotz des Feiertages habe ich nicht sonderlich viel spektakuläres unternommen (aber so ein Feiertag ist schon recht praktisch). Der 1. Mai war mehr oder weniger ein Rumhäng-Tag, muß ja auch mal sein. 🙂 Ich glaube ich habe mittlerweile alle Ausschnitte von meinem neuen potentiellen Lieblingsfilm „Undercover Brother“ gesehen, ist sicherlich nicht jedermanns Humor, aber wer Langeweile hat, kann ja selbst mal auf YouTube schauen (gibt es eigentlich schon eine kürzere Redewendung für „auf YouTube anschauen“? „Mit Google suchen“ sagt ja schließlich auch niemand mehr – wobei allerdings „youtuben“ wohl etwas gewöhnungsbedürftiger wäre).
Freitag war im Büro zwar kaum was los, für mich gab’s aber um so mehr zu tun, ich habe quasi an drei Dingen gleichzeitig gearbeitet, keine Zeit für Mittagspause gehabt, und bin auch so lange geblieben wie glaube ich vorher noch nie. Fand ich aber alles überhaupt nicht schlimm, solange das nicht jeden Tag so ist (und das ist es ja nicht), ist es schon okay.
Gestern war erst mal shoppen angesagt, mein Rucksack ist nämlich kaputt gegangen (nicht unbedingt „von ganz alleine“, aber ich war der Meinung, das noch mehr rein paßt). Allerdings war mein Zielbudget schon ausgeschöpft von den Laufschuhen, die ich mir außerdem zugelegt habe. Habe mir nämlich vorgenommen, ab sofort öfters am Rhein entlang zu joggen. Zwar trainiere ich nicht gerade für einen Marathon, aber sozusagen ein gutes Achtel davon. Ihr dürft Euch überraschen lassen. 😉
Außerdem habe ich gestern mal wieder „richtig“ „gekocht“. Neben Pommes in den Backofen bedeutet das natürlich exzessiven Einsatzes der zweitbesten Flüssigkeit gleich nach Dr Pepper (das ist, nebenbei bemerkt, Sonnenblumenöl). Das erwähne ich im Grunde nur, weil das hier ja mal der „Phil in Memphis“-Blog war – und fritieren ist ganz klar ein Hobby, was unter Südstaateneinfluß entstanden ist.
Heute habe ich mir erst mal meinen ersten fetten Sonnenbrand für dieses Jahr geholt, war mit ’ner Mitbewohnerin im Park und habe natürlich (wie eigentlich schon zu erwarten gewesen wäre) zu lange in der Sonne gelegen. Tja, dann habe ich noch meine Laufschuhe eingeweiht und jetzt ist das Wochenende auch schon wieder vorbei. Bis ich mich hier wieder melde, wird es vielleicht noch etwas dauern, Dienstag ist endlich mal wieder Livemusik angesagt und am nächsten Wochenende kriege ich Besuch von drei Freunden aus Gießen! Übrigens hat so ein Sonnenbrand auch seine guten Seiten. In letzter Zeit war ich nämlich meiner Devise, so kalt zu duschen wie möglich (spart nämlich neben CO2 auch Actimel und, weil man aus eigenem Interesse nicht so trödelt, auch Zeit), vor allem morgens nicht immer ganz treu. Heute nach dem Laufen hab ich’s dann aber so kalt gedreht wie schon lange nicht mehr…